Sonderausgabe 2|2026 Das Magazin für die Tiroler Wirtschaft Bank Handel Hotel Kulinarik Kunst
5 4 Ich freue mich unwahrscheinlich über diesen Moment. Nein, nicht nur über diesen Moment, sondern über jeden Tag, an dem ich durch unser neues Quartier laufen darf. Und ich laufe viel – aus purer Begeisterung mehr, als ich eigentlich müsste. Ich bin beeindruckt und fasziniert von dem, was hier entstanden ist: ein lebendiger Ort der Begegnung, der zum Verweilen einlädt. Dafür kann ich keiner einzelnen Person allein danken. Ich danke sehr vielen, die das möglich gemacht haben – auch vieles, das ich mir nicht hätte vorstellen können: Mein ganz besonderer Dank gilt den großartigen Architekten Pichler & Traupmann, unseren engagierten Mitarbeiter:innen im Projektteam, dem Quartiersmanagement und vielen weiteren Abteilungen sowie all den Firmen, die an diesem Bau beteiligt waren. Ein herzliches Dankeschön richte ich an unseren Aufsichtsrat, der mit seinem Weitblick und Mut dieses Projekt überhaupt erst möglich gemacht hat, sowie an meine Vorstandskolleg:innen Gabriele Kinast, Christof Splechtna und Reinhard Mayr für das hervorragende Miteinander. Ihr alle habt maßgeblich dazu beigetragen, Brücken zu bauen, die für Offenheit, Mut und Integration stehen. Die Architektur ist zur Botschaft geworden: Es ist ein Gebäude entstanden, das Vielfalt sichtbar macht und verbindet, anstatt zu trennen. Wir wachsen zusammen mit unseren Mieter:innen, mit allen Innsbrucker:innen, Tiroler:innen und Besucher:innen, die durch die Passage tagtäglich in die Stadt gelangen – aber auch als Bank. Alle Mitarbeiter:innen der Raiffeisen-Landesbank Tirol und unserer Töchter sind nun an einem Ort. Das ist nicht nur für unsere Kund:innen ein wirklicher Mehrwert, durch den wir unsere Leistungen noch weiter verbessern können, sondern auch für uns selbst. Das spüren wir bereits jetzt. Ich bin glücklich, dass wir auch der Kunst wieder den gebührenden Raum geben können – und auch das mit einer Brücke: der Kunstbrücke. Ich lade Sie ein, das RAIQA, das Quartier Innsbruck Mitte, zu entdecken. Erkunden Sie einen Ort, der nachhaltig wirkt: mit Raum für Beziehungen, für Ideen, für das gemeinsame Jetzt. Wir alle freuen uns darauf, Ihre Gastgeber:innen zu sein. Wir können es kaum erwarten, auch Sie zu begeistern.| 2026 – EDITORIAL INHALT – 2026 Von Herzen Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol Erscheinungsort: Innsbruck Verlagspostamt: 6020 Innsbruck Informationen zur Offenlegung gem. § 25 MedienG können hier abgerufen werden: http://raiffeisenkompakt.tgweb.at/info/impressum/ Produktion: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., 3580 Horn 5 Editorial Von Thomas Wass, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol. 6 Ein Ort, der verbindet Thomas Wass und Vorstandskollegin Gabriele Kinast über die Einzigartigkeit des RAIQA. 10 Architektur eines offenen Quartiers Christoph Pichler erzählt im Interview, wie Architektur Begegnung ermöglicht. 14 Raum für nachhaltige Zukunft Wie das RAIQA ökologische Weitsicht und sozialen Mehrwert vereint. 16 Wo Raum und Kunst zusammenwirken Die Kunstbrücke kehrt zurück und bietet viele neue Möglichkeiten. 18 Wo Bank Begegnung wird Mit der neuen Bankstelle im RAIQA bekommt persönliche Nähe eine neue Qualität. 22 Der perfekte Ort in Innsbruck für Ihre Veranstaltung Hotel, Gastronomie sowie moderne Veranstaltungsräume schaffen eine einzigartige Location. 24 Innsbruck sieht RED Das Radisson RED Innsbruck – ein Hotel ganz besonderer Qualität. 26 Grußwort Anton Mattle 27 Grußwort Johannes Anzengruber 28 Ein Quartier mit vielen Facetten Über alle Stockwerke hinweg finden sich im RAIQA zahlreiche Highlights. 42 Die Vision des RAIQA Wo Gemeinschaft wächst und echte Begegnungen entstehen. 44 Geländeplan des Quartiers 46 Le Burger Fern von klassischem Fast Food – ein Treffpunkt, um Qualität zu erleben. 48 Pop-up-Store im RAIQA Raum für Innovation, Austausch und Unternehmergeist. 49 Papierquartier Doris Gaspari und ihr Team bringen handverlesene Qualität und herzliche Beratung mit – für alle, die das Besondere suchen. IMPRESSUM Medieninhaber, Herausgeber, Verleger: Raiffeisen Werbung Tirol, Adamgasse 1-7, 6020 Innsbruck, Tel. 0512 5305-0, ZVR 779000637|Bundespolizeidirektion Innsbruck Chefredaktion: Nadine Hering-Eßig, Public Relations der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG, und Katrin Hatzl-Dürnberger Autor:innen: Patrick Bock, Katrin Hatzl-Dürnberger, Nadine Hering-Eßig, Claudia Huber, Anna Klotz, Barbara Kluibenschädl, Alexandra Nagiller, Klaus Schebesta Coverfoto: © Simon Fischler Fotograf:innen: © Simon Fischler, © Tony Gigov, © Land Tirol/Emanuel Kaser, © Le Burger, © Amir Kaufmann, © Günter Kresser, © Franz Oss, © Robin Consult - Fellner, © David Sailer Layout: Grafik Dada Weiss, Innstraße 39, 6020 Innsbruck 50 vin.banc Die Weinbar von Elisabeth Gottardi bereichert das Quartier mit feinstem italienischem Genuss. 51 citylocker.store Rund um die Uhr: Komfortable Gepäck- und Ski-Storage-Lösung in Bahnhofsnähe. 52 Reither Brot Die Bäckerei Hueber führt ihre Leidenschaft für frisches Brot und regionale Qualität nun auch im RAIQA fort. 53 Schneiderei Fayad Individuelle Maßarbeit und ein tirolweit einzigartiges Stickservice ergänzen das vielfältige Angebot im Quartier. 54 s’Regional by Mair’s Beerengarten Von handverlesenen Früchten bis zu edlen Weinen bietet s’Regional ein Erlebnis für Feinschmecker. 55 Blumen Calovini Am neuen floralen Standort des Völser Familienbetriebs trifft traditionelle Gartenkunst auf modernes Shopping. 56 Ein Ort voller Spannung, Kulinarik und Begegnung Mehr als ein Café: Das FRIEDA Qultbistro verbindet eine Küche, die guttut, mit Kriminalliteratur zum Schmökern. 58 SchuhLabor Vom Alltagsschuh bis zum High-End-Skischuh: Marc Achmüller bietet perfekte Passformen für jeden Anspruch. 59 Kaminsky – Your Feel Good Look Exklusive Mode und nachhaltiges Design schaffen im neuen RAIQA-Store von Petra Kaminsky Raum zum Verweilen. 60 Genuss mit Ausblick Über den Dächern der Stadt: Im LOFT9 vereinen sich Bar und Restaurant auf einzigartige Weise. 62 Eis Leis Der in ganz Tirol bekannte Familienbetrieb Leis aus Axams ist nun auch in der Landeshauptstadt vertreten. 63 The flõu Pilates Das moderne Pilates-Studio The flõu von Anna Müller und Beate Tschandl bietet Kurse für jedes Fitnesslevel. 64 Kinderkrippe Wabini Pädagogisch hochwertige Betreuung mit Raum zum Spielen und Wachsen. 65 Partner:innen 66 DAS RAIQA wurde im Team möglich gemacht 02|2026
7 2026 – RUBRIKNAME 6 VORSTAND – 2026 Mit dem RAIQA ist mitten in Innsbruck ein neues Stadtquartier entstanden, in dem sich neben der Raiffeisen-Landesbank Tirol auch zahlreiche Betriebe aus Handel, Handwerk und Dienstleistung, ein Hotel und Gastronomie angesiedelt haben. Die Vorstände der Raiffeisen-Landesbank Tirol, Thomas Wass und Gabriele Kinast, über ein offenes Quartier, die gelebte Gastgeberrolle und einen Ort, der Begegnung, Arbeit und Stadtleben neu zusammenführt. Was macht das RAIQA im Kern für euch aus? Thomas Wass: Für mich ist das RAIQA der „Place to be“ für Innsbruck. Es ist ein Ort der Begegnung, an dem man viel erleben kann und an dem unterschiedlichste Menschen zusammenkommen. Gabriele Kinast: Hier treffen Bank, Gastronomie, Kunst, Hotel und Architektur aufeinander. Genau dadurch entsteht ein Ort, der weit über das klassische Bankwesen hinausgeht. Wie ist diese Idee entstanden? Thomas Wass: Die erste Grundsatzentscheidung war: Wir bleiben im Herzen von Innsbruck. Einen Standort zwischen Bahnhof und Innenstadt gibt man nicht auf. Die zweite war: Wir wollten mehr als ein Bankgebäude bauen. Uns war früh klar, dass wir ein hybrides Haus wollen, das wir mit anderen teilen – zuerst mit einem Hotel, dann mit Gastronomie, Shops und weiteren Angeboten. Daraus ist Schritt für Schritt die Idee dieses Quartiers entstanden. Die Bank ist hier Teil des Ganzen, aber nicht mehr alleiniger Mittelpunkt. Warum war euch das wichtig? Thomas Wass: Weil das unserem Selbstverständnis entspricht. Wir sind Dienstleister für die Menschen und Unternehmen in Tirol. Deshalb wollten wir einen Ort schaffen, der zum Verweilen einlädt und persönlichen Austausch fördert – nicht ein Gebäude, das nur von der Bank selbst genutzt wird. Gabriele Kinast: Gerade für unsere Kundinnen und Kunden verändert das viel. Bankgeschäfte können weiterhin erledigt werden, aber in einer völlig neuen Atmosphäre. Das Ganze bekommt Leichtigkeit, Offenheit und einen besonderen Charakter. Ihr sprecht oft davon, dass die Bank hier Gastgeberin ist. Was heißt das konkret? Thomas Wass: Gastgeber zu sein ist für uns eine Haltung. Es geht um Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Interesse und darum, wie wir auf Menschen zugehen. Diese Rolle haben wir sehr bewusst gewählt. Gabriele Kinast: Und wir versuchen, das im Alltag spürbar zu machen – mit persönlicher Begrüßung, mit Aufmerksamkeit und mit kleinen Gesten, die einen Unterschied machen. Menschen sollen das Gefühl haben: Hier bin ich willkommen. 1. Gastgeberin und Gastgeber mit Herz: Vorständin Gabriele Kinast und Vorstandsvorsitzender Thomas Wass freuen sich sehr auf viele Begegnungen im RAIQA. 1 Ein Ort, der verbindet
9 8 VORSTAND – 2026 2026 – VORSTAND Wie hat sich die Passage seit der Eröffnung im Alltag bewährt? Thomas Wass: Sehr gut. Die Passage wird intensiv genutzt, und genau das war unser Ziel. Sie ist nicht nur ein attraktiver Weg zwischen Bahnhof und Innenstadt, sondern längst auch ein Ort, an dem eingekauft, verweilt und das Quartier ganz selbstverständlich genutzt wird. Gabriele Kinast: Besonders schön ist, dass die Menschen nicht einfach nur durchgehen. Sie bleiben, setzen sich hin, essen ein Eis oder verabreden sich hier. Daran merkt man, dass der Bereich schon nach so kurzer Zeit im Alltag wirklich angekommen ist. Wie bewusst wurde der Nutzungsmix zusammengestellt? Thomas Wass: Sehr bewusst. Wir wollten keine beliebige Vermietung, sondern einen Mix, der zu den Werten der RLB Tirol passt. Regionalität, Qualität und Nachhaltigkeit waren von Anfang an wichtig. Daraus haben wir Themenfelder wie Genuss, Handwerk und Gesundheit entwickelt und dann gezielt passende Partner gesucht. Das RAIQA verändert aber nicht nur den Auftritt nach außen, sondern auch die Arbeitswelt im Inneren. Was heißt das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Gabriele Kinast: Wir haben offene, transparente Arbeitsbereiche geschaffen, die Kommunikation, kurze Wege und spontane Begegnungen fördern. Gleichzeitig gibt es Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten. Der klassische Arbeitsplatz ist nur noch eine von vielen Möglichkeiten. Thomas Wass: Und man merkt schon jetzt, wie stark sich das auf die Identifikation auswirkt. Ich habe das Gefühl, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stolz auf das Haus sind und jeden Tag bewusst erleben, dass dieses Gebäude Teil ihrer täglichen Arbeit ist. Wie verändert sich dadurch auch das Beratungserlebnis? Gabriele Kinast: Es wird persönlicher und zugleich leichter. Das Gespräch bleibt vertraulich, aber der gesamte Rahmen fühlt sich offener, angenehmer und hochwertiger an. Wenn man auf die vergangenen Jahre zurückblickt: Worauf seid ihr heute besonders stolz? Thomas Wass: Dass es gelungen ist, die ursprüngliche Vision so konsequent umzusetzen. Das begeistert mich wirklich. Und natürlich bin ich stolz auf das Gebäude selbst – auf das Atrium, die Brücken, die Sitzinseln und die Verbindung aus Bestand und Neuem. Wenn wir in fünf Jahren wieder hier sitzen: Woran würdet ihr festmachen, dass das RAIQA als Quartier gut funktioniert? Thomas Wass: Wenn sich im Quartier dauerhaft viele Menschen aufhalten, wenn die Innsbruckerinnen und Innsbrucker das Quartier als selbstverständlich angenommen haben und wenn die Betriebe wirtschaftlich erfolgreich sind. Gabriele Kinast: Und wenn Menschen ganz bewusst hierherkommen – nicht nur, weil sie etwas erledigen müssen, sondern weil sie gerne hier sind.| „Dem Aufsichtsrat ist es ein Anliegen, unsere zentralen Werte in einer neuen Qualität erlebbar zu machen.“ Johannes Peter Bachler, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG 2. Öffnung nicht nur nach außen, sondern auch innerhalb der Arbeitswelten spielt eine große Rolle. 3. Begegnung und Austausch – zwei Schlag- worte, die hier mit Leben gefüllt werden. 4. Das Beratungszentrum für Privat- und Geschäfts- kund:innen, Firmenkund:innen und Private-BankingKund:innen ist im ersten Stock entstanden. 5. Moderne Arbeitswelten bieten Raum für knapp 500 Mitarbeiter:innen der Raiffeisen-Landesbank Tirol und ihrer Tochterunternehmen. 3 5 2 4
11 2026 – RUBRIKNAME 10 ARCHITEKTUR – 2026 ARCHITEKTUR EINES OFFENEN QUARTIERS 1. Architekt Christoph Pichler (Pichler & Traupmann Architekten) hat das RAIQA gemeinsam mit seinem Team als offenes Quartier gedacht. 2. Der sogenannte Hammerkopf ist eines der markantesten architektonischen Elemente des RAIQA – schwebend über dem öffentlichen Raum. 3. Das Atrium ist das Herzstück des RAIQA, in dem die frühere Tragstruktur des Hauses zur prägenden architektonischen Qualität wird. 4. Treppen und Brücken verbinden die Ebenen auf elegante Weise. 2 4 3 Mit dem RAIQA ist ein Haus entstanden, das Bestand neu interpretiert und sich zugleich zur Stadt hin öffnet. Architekt Christoph Pichler über das Atrium als räumliches Zentrum und die Idee eines dreidimensionalen Quartiers. Was war die architektonische Grundidee des RAIQA? Christoph Pichler: Im Grunde waren es zwei Ideen. Die erste war städtebaulich: Uns war die Beziehung zum Bozner Platz und ein möglichst großzügiger Durchgang zum Hauptbahnhof wichtig. Die zweite Idee war strukturell: Ein Teil der alten Hochhausstruktur sollte erhalten bleiben. Bei der Analyse haben wir erkannt, dass im ehemaligen Bankhochhaus eine außergewöhnliche Tragstruktur verborgen lag. Diese wollten wir freilegen und nicht wieder mit Funktionen füllen, sondern als Raum denken. Das heißt: Was früher verbaut war, wurde plötzlich zum offenen Zentrum? Genau. Wo früher Nutzungen untergebracht waren, entstand ein großer Leerraum, das heutige Atrium. Die Funktionen – Bank, Beratung, Hotel, Gastronomie – haben wir rund um diesen Raum organisiert. So wurde aus der alten Struktur ein überdimensionales Gerüst, das sich vom Erdgeschoss bis ins neunte Obergeschoss zieht. Wie wirkt dieser Raum heute auf Sie? Ehrlich gesagt immer noch überwältigend. Wenn man hineingeht und nach oben blickt, bis hinauf zum Glasdach, dann erlebt man einen Raum, den es in dieser Form kaum ein zweites Mal gibt. Vor allem aber ist er nicht nur zum Anschauen da. Man kann ihn durchschreiten, über Treppen und Brücken erleben, mit den Liften durchfahren oder auf den Sitzinseln darin verweilen. Das RAIQA vereint Bank, Handel, Hotel, Gastronomie, Kunst und öffentliche Bereiche. Wie bringt man das architektonisch zusammen? Der Wettbewerb war genau darauf ausgerichtet, ein multifunktionales Quartier zu schaffen. Uns ist das gelungen, indem wir die unterschiedlichen Nutzungen klar gegliedert und zugleich logisch miteinander verbunden haben. Richtung Bozner Platz gibt es eher kleinere, kleinteilige Nutzungen, während die größeren Bereiche – Bank, Hotel oder Kunst – stärker mit dem Atrium verknüpft sind. Der Hammerkopf prägt die Silhouette des Hauses. Welche Idee steckt dahinter? Der Hammerkopf ist nicht aus dem Wunsch nach Spektakel entstanden, sondern aus seiner Funktion. Weil die Hotelzimmer um die Halle herum organisiert sind, wurde einer der Flügel aufgrund der benötigten Anzahl der Hotelzimmer einfach länger. Wir haben ihn nach Norden auskragen lassen – schwebend, damit darunter der Stadtraum frei bleibt. So entsteht unter ihm ein geschützter Platz, der sich für Aufenthalt und Veranstaltungen eignet, ohne die kleinteilige Nutzung zu stören. Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit im RAIQA? Eine zentrale. Ein wesentlicher Teil der bestehenden Tragstruktur wurde erhalten. Hinzu kommen der sorgfältige Umgang mit Bauteilen aus dem Bestand, Holzbau ab dem vierten Obergeschoss und eine durchdachte Energieversorgung im gesamten Haus. Wofür soll das RAIQA architektonisch stehen? Für Transformation. Für die Idee, dass man aus einem bestehenden Volumen etwas Neues schaffen kann, ohne es einfach zu ersetzen. Und dafür, dass Architektur nicht nur Gebäude formt, sondern Stadt, Bewegung und Begegnung möglich macht.| 1
15 14 RUBRIKNAME – 2026 2026 – NACHHALTIGKEIT 1. Nachhaltigkeitsmanager Martin Stolz und Bauprojektleiter Florian Flunger-Lang stehen für die Nachhaltigkeit im RAIQA. 2. Nachhaltigkeit und Ressourcenmanagement zeichnen auch das Heizen und Kühlen im RAIQA aus: Hier kommt das Verfahren der thermischen Grundwassernutzung zum Einsatz. Raum für nachhaltige Zukunft Florian Flunger-Lang, Bauprojektteam des RAIQA, und Martin Stolz, Nachhaltigkeitsmanager der Raiffeisen-Landesbank Tirol, berichten im Interview, wie das RAIQA ökologische Bau- weisen mit sozialem Mehrwert vereint. Nachhaltigkeit ist heute ein so viel genutzter Begriff: Woran erkennt man am RAIQA, dass modernes, urbanes Bauen und echte ökologische sowie soziale Verantwortung kein Widerspruch sein müssen? Florian Flunger-Lang: Wir haben im Gebäude ganz viele Facetten von Nachhaltigkeit abgedeckt: sei es die Auswahl von ökologischen Baustoffen, der Erhalt bestehender Bausubstanz, ein wertstofforientierter Rückbau oder der Einsatz erneuerbarer Energien statt Gas oder Öl. Gleichzeitig schaffen wir durch Begrünung, Beschattung und attraktive Aufenthaltsflächen einen gesellschaftlichen Mehrwert. Welcher Nachhaltigkeitsaspekt ist eurer Meinung nach der mutigste, den man im RAIQA umgesetzt hat? Martin Stolz: Mir fallen dazu zwei Dinge ein. Zum einen haben wir die alte Struktur beibehalten. Dieser Schritt war nicht der wirtschaftlichste, aber das alte Tragwerk zu erhalten, hat viel CO2 gespart. Zum anderen ist der Shop-Mix für mich ein Highlight. Hier hat man sich bewusst für die Ansiedlung größtenteils regionaler Geschäfte entschieden. Florian Flunger-Lang: Ich glaube, das Mutigste ist, sich das überhaupt zu trauen. Nicht einfach einen Kubus zu bauen und sich wieder anzusiedeln, sondern einen ganz anderen Weg zu wählen. Indem Bestehendes erhalten, allgemein zugängliche Flächen geschaffen und konsequent auf den Einsatz von ökologischen Materialien geachtet wurde. Hätten wir diesen Mut nicht gehabt, wäre dieses Projekt nicht in dieser Form entstanden. Nachhaltigkeit bedeutet im Hinblick auf das RAIQA auch die Verbesserung des Stadtklimas durch Begrünung und Beschattung. Wie bereichert das Quartier das Leben der Innsbrucker:innen noch? Martin Stolz: Gesellschaftlich betrachtet ist die Wiedereröffnung des Weges in die Stadt durch die Passage ein für alle spürbarer Mehrwert. Früher hat man sich beim Durchgehen durch die Passage nicht wohlgefühlt. Nun ist es ein sicherer, belebter und angenehmer Spaziergang ins Zentrum. Das Gebäude wirkt zudem temperaturregulierend und Wind- strömungen werden kanalisiert sowie reduziert. Außerdem ist der Platz vor dem RAIQA konsumfrei nutzbar und lädt zum Verweilen ein. Die Eröffnung des RAIQA ist ein Meilenstein, aber Nachhaltigkeit ist ein fortlaufender Prozess. Wie wird sichergestellt, dass Nachhaltigkeit im täglichen Betrieb langfristig gelebt wird? Florian Flunger-Lang: Wenn man Nachhaltigkeit konsequent weiterdenkt, fängt sie mit der Inbetriebnahme erst richtig an. Dann heißt es, externe Partner:innen und Mieter:innen mitzunehmen – also all jene, die sowohl in unserem direkten als auch indirekten Einflussbereich sind – und Nachhaltigkeit auch vorzuleben. Wir wollen alle dafür begeistern!| 2 1 Das Bürogebäude der RLB Tirol wurde mit dem klimaaktiv Gold Standard deklariert. Insgesamt konnten in den Kategorien Energie und Versorgung, Baustoffe und Konstruktion, Komfort und Gesundheit sowie Standortqualität 927 von 1.000 Punkten erreicht werden.
Mit der neuen Kunstbrücke bietet das RAIQA einen Ausstellungsraum, der Kunst nicht nur zeigt, sondern den Raum selbst mitdenkt. Silvia Höller und Dorit Margreiter Choy über Offenheit, Flexibilität und die Chance, Kunst in einem lebendigen Quartier neu zu verankern. Die Kunstbrücke hat im RAIQA eine neue Heimat gefunden. Was zeichnet den neuen Raum aus? Silvia Höller: Das Besondere ist, dass der Ausstellungsraum selbst als Kunstprojekt gedacht wurde. Uns war wichtig, neue Wege zu gehen und Kunstschaffende selbst in die Planung einzubeziehen. Daher haben wir 2020 im Rahmen eines geladenen Kunst-am-Bau-Wettbewerbs drei Künstler:innen eingeladen, Ideenkonzepte zu entwickeln. Frau Margreiter Choy, was war an diesem Projekt besonders spannend? Dorit Margreiter Choy: Mich hat an diesem Projekt besonders interessiert, dass es einerseits um einen künstlerischen und andererseits um einen produktiven Zugang zur Frage des Ausstellens geht. In meiner eigenen Arbeit gehe ich immer wieder der Frage nach, wie Ausstellung als Medium funktioniert und wie dieses Medium auch immer wieder neu gedacht werden kann. Warum fiel die Entscheidung genau auf dieses Konzept? Silvia Höller: Der Entwurf von Dorit Margreiter Choy überzeugte uns durch die Idee, den Raum nicht statisch, sondern dynamisch, experimentell und offen zu denken, funktionale wie nachhaltige Aspekte mitzudenken und ihm eine unverwechselbare Identität zu verleihen. Was macht diesen Raum konkret besonders? Dorit Margreiter Choy: Das Ziel war, einen Ausgangspunkt zu schaffen, der sowohl eine klassische Hängung wie auch räumliche, skulpturale Konstellationen erlaubt. Es sollen Sound-Arbeiten oder filmische und digitale Werke ein ebenso passendes Umfeld vorfinden wie Performances oder auch Vorträge und andere Veranstaltungen. WO RAUM UND KUNST ZUSAMMENWIRKEN 1. Silvia Höller ist die künstlerische Leiterin der Kunstbrücke Innsbruck und verantwortet deren kuratorische Ausrichtung sowie das Ausstellungsprogramm. 2. Mirror Maze, 2019, Videostill, 2-Kanal-Videoinstallation, Loop. Courtesy Studio Dorit Margreiter Choy, Charim Galerie Wien, Sammlung mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien. Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit dabei? Dorit Margreiter Choy: Ausstellungsarchitektur ist oft aufwendig und teuer und wird nach kurzer Zeit wieder entsorgt. Ich wollte eine Struktur entwickeln, die ressourcenschonend ist und langfristig genutzt werden kann. Wie fügt sich die Kunstbrücke ins RAIQA ein? Silvia Höller: Das RAIQA versteht sich als offenes Quartier, und die Kunstbrücke ist Teil dieses Gedankens. Natürlich muss Kunst in einem so lebendigen Haus ihre Eigenständigkeit behaupten, aber genau diese Verbindung mit anderen Nutzungen sehen wir als Chance. Die Synergien mit Gastronomie, Veranstaltungszentrum und den öffentlichen Bereichen machen absolut Sinn. Was kann und soll Kunst aus Ihrer Sicht leisten? Silvia Höller: Kunst kann uns persönlich wie gesellschaftlich bereichern, indem sie – jenseits einer rein ästhetischen Erfahrung – unseren Blick auf unterschiedliche Themen und Perspektiven lenkt und Denkräume öffnet. Sie kann überraschen, inspirieren und zum Austausch anregen. Was verändert sich mit dem neuen Standort? Silvia Höller: Die Kunstbrücke gibt es seit 1998, Entwicklungsspielraum gab es bisher aber kaum, weil der frühere Raum deutlich eingeschränkter war. Jetzt gibt es neue Möglichkeiten. Die Kunstbrücke wird dadurch offener und auch anschlussfähiger für neue Formate. Welche Ausrichtung verfolgen Sie künftig? Silvia Höller: Unser Fokus liegt auf zeitgenössischer Kunst und auf Einzelausstellungen mit renommierten Künstler:innen aus Tirol, Österreich und dem Alpenraum. Die Kunstbrücke bleibt regional verankert, öffnet sich aber damit programmatisch. Ein fixer Bestandteil bleibt der RLB-Kunstpreis, der alle zwei Jahre stattfindet – so auch heuer. Was wünschen Sie sich für die neue Kunstbrücke? Silvia Höller: Dass sie ein Ort wird, an dem Menschen gerne mit Kunst in Berührung kommen – vielleicht geplant oder vielleicht auch ganz zufällig.| 1 2 Kunstbrücke: Mo. – Fr.: 14 – 18 Uhr Sa.: 10 – 13 Uhr
18 BANKSTELLE – 2026 Wo Bank Begegnung wird Mit der Bankstelle im RAIQA entsteht ein Ort, der Beratung, Begegnung und Aufenthaltsqualität verbindet. Thomas Elzenbaumer und Sonja Weitzer über Nähe, Vertrauen und Erwartungen an die Bank von morgen. Was macht die Bankstelle im RAIQA besonders? Thomas Elzenbaumer: Die Lage ist natürlich außergewöhnlich. Besonders ist aber die Rolle, die diese Bankstelle im Haus einnimmt. Sie liegt im Herzen des RAIQA und ist Teil eines offenen Atriums, das weit mehr ist als ein klassischer Bankbereich. Hier treffen Beratung, Begegnung, Aufenthaltsqualität und ein offenes Hauskonzept aufeinander. Was sollen Kundinnen und Kunden spüren, wenn sie eintreten? Sonja Weitzer: Dass sie willkommen sind. Wir wollten bewusst keinen Ort schaffen, der sich wie eine klassische Bankfiliale anfühlt. Man soll hier nicht nur etwas erledigen, sondern gerne hereinkommen. Das beginnt schon mit dem Umfeld, den Aufenthaltsflächen, der Kunst und der offenen Atmosphäre im Erdgeschoss. Es geht darum, dass Kundinnen und Kunden spüren: Hier ist man gerne gesehen. Bank wird immer digitaler. Warum ist die persönliche Beratung dennoch so wichtig? Thomas Elzenbaumer: Weil Digitalisierung vieles erleichtert, aber nicht alles ersetzt. Gerade bei komplexen Fragen, Unsicherheit oder weitreichenden Entscheidungen wollen Menschen mit jemandem sprechen, dem sie vertrauen. KI und neue Technologien erleichtern den Zugang zu breit verfügbarem Wissen und schaffen mehr Effizienz. Gleichzeitig wächst aber der Bedarf an Einordnung. Entscheidend ist, die vielen Informationen in die jeweilige Lebenssituation übersetzen zu können. Wie erlebt ihr das im Alltag? Sonja Weitzer: Unsere Kundinnen und Kunden kommen oft mit ganz konkreten Anliegen: wenn etwas unklar ist, wenn eine Karte nicht funktioniert, wenn Abbuchungen oder digitale Anwendungen Fragen aufwerfen. In solchen Momenten suchen sie keinen anonymen Kanal, sondern einen Men- schen mit Expertise vor Ort, der weiterhilft. Genau dafür wollen wir da sein – kompetent und verlässlich. Was bedeutet das für das Konzept der Bankstelle? Thomas Elzenbaumer: Dass wir uns konsequent an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Deshalb bieten wir moderne Selbstbedienungsbereiche ebenso wie persönliche Beratung, Bargeldservices und Unterstützung bei digitalen Anwendungen. Uns war wichtig, kein Entweder-oder zu schaffen, sondern ein Angebot, das der Realität unserer Kundinnen und Kunden entspricht. Die Menschen sollen selbst entscheiden können, wie sie Bank nutzen möchten. 1. Die Gastgeber in den Beratungswelten v. l. n. r.: Markus Tollinger, Bereichsleiter Firmenkunden, Thomas Elzenbaumer, Bereichsleiter Privat- und Geschäftskunden, und Romed Schöpf, Bereichsleiter Private Banking und Institutionen. 1 Bankstelle: Mo. – Do.: 8 – 18 Uhr Fr.: 8 – 15 Uhr
3 „Hier werden wir zu Begleiter:innen, zu Sparringspartner:innen. Beratung findet auf Augenhöhe statt.“ Thomas Elzenbaumer, Leiter des Privat- und Geschäftskundenbereichs der RLB Tirol 2 2. Bankstellenleiterin Sonja Weitzer und ihr Team freuen sich auf alle Besucher:innen in der neuen Bankstelle DAS RAIQA. 3. Floormanager:innen mit Herz, die alle Gäste in den Beratungswelten gerne empfangen: Andrea Abentung und Michael Sparber. „Man soll hier nicht nur etwas erledigen, sondern gerne hereinkommen.“ Sonja Weitzer, Leiterin der Bankstelle im RAIQA Innsbruck Wen wollt ihr mit der Bankstelle ansprechen? Sonja Weitzer: Ganz bewusst alle. Die klassischen Zuschreibungen funktionieren ohnehin immer weniger: Es gibt junge Menschen, die sehr bewusst persönliche Beratung suchen, und ältere, die digital ausgesprochen fit sind. Deshalb geht es für uns weniger um Zielgruppen als um Offenheit, Wahlmöglichkeiten und das Gefühl, dass jede und jeder hier den passenden Zugang findet. Was ist an diesem Standort anders als an einer klassischen Bankstelle? Thomas Elzenbaumer: Vor allem das Zusammenspiel. Bank, Aufenthaltsqualität, Kunst und offener Raum greifen hier ineinander. Diese Verbindung aus Service und Atmosphäre ist einzigartig. Sie zeigt, dass eine Bankstelle heute viel stärker Teil des öffentlichen Lebens sein kann – weniger abgeschottet, mehr im Alltag der Menschen verankert. Welche Rolle spielt das Beratungs-Team dabei? Sonja Weitzer: Eine ganz zentrale. Räume allein schaffen noch keine Atmosphäre. Entscheidend ist, wie Menschen empfangen werden. Ein freundlicher Blick, ein Gruß, das Gefühl, wahrgenommen zu werden – oft sind es genau diese kleinen Gesten, die den Unterschied machen. Wir wollen als Team dazu beitragen, dass dieser Ort nicht nur gut gestaltet ist, sondern auch wirklich lebt. Wie verändert sich Bankberatung grundsätzlich? Thomas Elzenbaumer: Kundinnen und Kunden kommen heute oft sehr gut informiert zu uns. Sie haben sich eingelesen, haben Fragen, haben Meinungen und oft schon sehr konkrete Vorstellungen. Deshalb geht es immer weniger darum, fertige Antworten zu liefern. Vielmehr werden wir zu Begleiter:innen, zu Sparringspartner:innen. Beratung findet auf Augenhöhe statt. Was heißt das konkret? Thomas Elzenbaumer: Dass es nicht mehr dieses klassische Bild gibt: Hier die Expert:innen, dort die Kund:innen. Vielmehr kommen Menschen heute mit Wissen und möchten Einordnung, Rückmeldung und einen vertrauenswürdigen Blick von außen. Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit ihnen Lösungen zu entwickeln, die zu ihrer jeweiligen Situation passen. Beratung ist individueller geworden – und in vielerlei Hinsicht auch anspruchsvoller. Ist Vertrauen damit vielleicht sogar wichtiger als früher? Sonja Weitzer: Davon bin ich überzeugt. Gerade weil so vieles schneller, komplexer und unübersichtlicher geworden ist. Vertrauen entsteht nicht durch Technik, sondern im persönlichen Kontakt. Wenn es um langfristige Entscheidungen geht – etwa um Finanzierung oder Vermögensaufbau –, dann suchen Menschen einen Partner, auf den sie sich verlassen können.|
23 22 2026 – VERANSTALTUNGSRÄUME VERANSTALTUNGSRÄUME – 2026 SAAL FRIEDRICH Platz für bis zu 220 Personen. Blick über die Stadt inklusive. Die angrenzende Terrasse mit rd. 130 m² und Blick auf die Nordkette bietet den idealen Rahmen für Pausen und zum Entspannen. Top ausgestattet mit Medientechnik und Bühne, lassen sich dort größere Events aller Art veranstalten. Der direkt angeschlossene Sprecherraum bietet Künstler:innen die Möglichkeit, sich auf ihren Auftritt vorzubereiten. Und natürlich sind verschiedene Bestuhlungsvarianten möglich. RAUM MAX Platz für bis zu 14 Personen. Konzentriertes Arbeiten in kleiner Runde. Die kompakte Größe des Raums schafft eine persönliche und produktive Atmosphäre, ideal für Meetings, intensive Workshops oder Schulungen in kleinem Kreis. Auch dieser Raum ist mit modernster Technik ausgestattet und bietet alles, was Sie für eine erfolgreiche Veranstaltung benötigen. FRIEDA’S HUB Platz für bis zu 80 Personen. Diskussionen, Filmvorführungen, Lesungen – unser Forum für alle, die den offenen Austausch suchen. Der halb offene, helle Raum im Erdgeschoss mit direktem Außenzugang bietet eine flexible Umgebung für Veranstaltungen. Mit moderner Sitztreppe und Technik eignet er sich für Talkrunden, Autorenlesungen oder Kinoabende sowie für mobiles Arbeiten. Vereine, Schulen und Partner:innen sind eingeladen, ihn als Ort für Austausch und aktuelle Themen zu nutzen. RAUM HILDE Platz für bis zu 30 Personen. Ein repräsentativer Konferenzraum für besondere Anlässe. Rund um einen modernen, großen Konferenztisch lassen sich Sitzungen und Besprechungen perfekt abhalten. Top ausgestattet mit Medientechnik, VideokonferenzSystem und einer kleinen Stehbar für kurze Gespräche am Rand, ist dieser Raum der passende Rahmen für konzentriertes Arbeiten und exklusive Termine. RAUM ANNA & FRANZ Platz für 20 bis 50 Personen. Zwei Räume, die sich perfekt verbinden lassen, aber auch getrennt jede Menge Möglichkeiten bieten. Auf rund 115 m² Fläche bieten die beiden Räume Platz für bis zu 50 Personen. Top ausgestattet mit Medientechnik, sind diese Räume gut geeignet für Schulungen und Workshops. V eranstaltungsräume für Seminare, Workshops, Vorträge, Netzwerktreffen, Pressekonferenzen oder Kundenevents. Die Räume sind offen, flexibel und mit modernster Technik ausgestattet – ideal für Meetings, Präsentationen oder größere Anlässe. Das im Haus integrierte Hotel, die tolle Gastronomie im Quartier sowie die zentrale Lage direkt neben dem Bahnhof ergeben eine einzigartige Location für Ihre Vorhaben.| Der perfekte Ort in Innsbruck für Ihre Veranstaltung Jetzt buchen! Für Buchungen der Veranstaltungsräume Saal Friedrich, Raum Hilde, Raum Anna & Franz und Raum Max wenden Sie sich an: events.innsbruck@radissonred.com Für die Buchung des Veranstaltungsraumes Frieda’s Hub wenden Sie sich an: quartiersmanagement@rlb-tirol.at
25 2026 – HOTEL INNSBRUCK SIEHT RED 1. Matthias Guttengeber, Hotel- direktor des neuen Radisson RED. 2. Modernes Design im Standard- zimmer, © Tony Gigov 2026. 3. RED-Akzente setzen farbige Highlights im Bad, © Tony Gigov 2026. 4. Komfort und Kreativität im Fokus. 2 4 3 1 Mit dem Radisson RED Innsbruck ist im RAIQA kein klassischer Hotelstandort entstanden, sondern ein Haus im Haus: eingebunden in Gastronomie, Veranstaltungsflächen, Bank und öffentliche Bereiche. General Manager Matthias Guttengeber über Dynamik, Atmosphäre und die besondere Qualität des Standorts. Was macht das Radisson RED Innsbruck im RAIQA besonders? Matthias Guttengeber: Die unterschiedlichen Nutzungen unter einem Dach sorgen dafür, dass viel mehr Bewegung und Leben stattfindet. Es sind eben nicht nur Hotelgäste im Haus, sondern auch Menschen, die ihre Bankgeschäfte erledigen, etwas essen oder Veranstaltungen besuchen. So entsteht eine Dynamik, die weit über einen klassischen Hotelbetrieb hinausgeht. Was ist für Sie das architektonische Highlight? Für mich ganz klar das offene Atrium mit den Sitzinseln. Diese kleinen Rückzugsorte sind außerordentlich charmant. Man kann dort sitzen, lesen, kurz innehalten und bekommt gleichzeitig mit, was rundherum im Haus passiert. Welche Bedeutung hat die Lage? Die Lage zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt ist ein klarer Vorteil, weil sie Anreise, Stadt und Aufenthalt unmittelbar miteinander verbindet. Dass im Haus selbst vom LOFT9 bis zum FRIEDA Qultbistro bereits vieles vorhanden ist, macht den Standort umso attraktiver. Welche Gäste sprechen Sie an? Unsere Zielgruppe sind alle, die ein besonderes Hotelerlebnis suchen. Radisson RED steht für alles, nur nicht für Langeweile. Das spricht natürlich jüngere Gäste an, aber genauso Menschen, die Freude an einem offenen, hochwertigen und urbanen Hotelkonzept haben. Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit? Unter dem Begriff „Responsible Business“ setzen wir klare Standards im täglichen Betrieb – vom bewussten Ressourceneinsatz bis zu nachhaltigen Prozessen im Hotelalltag. Dass diese Haltung auch im RAIQA mitgedacht und baulich mitgetragen wurde, ist ein großer Pluspunkt. Wie war Ihr erster Eindruck vom Haus? Wie offen das Haus gebaut ist und wie die verschiedenen Nutzungen zusammenspielen, das war ein Aha-Moment für mich. Und genau das macht den Ort aus: Menschen kommen hier zusammen, verbringen gerne Zeit und erleben eine gute Atmosphäre – vor wie hinter den Kulissen. Denn so ein offenes Haus mit so vielen Nutzungen funktioniert nur, wenn alle gut zusammenarbeiten. Wofür soll das Radisson RED Innsbruck im RAIQA stehen? Für ein besonderes Hotelerlebnis in einem offenen Haus. Für gute Atmosphäre, hohe Qualität und das Gefühl, an einem Ort zu sein, an dem einfach vieles zusammenpasst.| DAS RADISSON RED INNSBRUCK Das Hotel verfügt über 161 Zimmer in unterschiedlichen Kategorien, einen 24-Stunden-Betrieb an der Rezeption, einen Fitnessbereich, eine eigene Tiefgarage sowie direkte Anbindung an Gastronomie, Veranstaltungsflächen und öffentliche Bereiche im Haus.
27 26 2026 – TIROL Sehr geehrte Damen und Herren! Mit der Eröffnung des RAIQA setzt Innsbruck einen markanten Akzent in seiner urbanen Entwicklung. In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof entsteht ein offenes Quartier, das Arbeit, Gastfreundschaft, Kultur, Dienstleistungen und Begegnung auf kurzen Wegen verbindet. Damit macht es genau jene Stärken sichtbar, für die Tirol steht: Verlässlichkeit, Innovationskraft und ein lebendiges Miteinander. Das neue RAIQA-Quartier ist mehr als ein Bauprojekt. Es ist ein Versprechen: Es schafft Räume, in denen sich Menschen gerne aufhalten, Ideen wachsen und Unternehmen Zukunft gestalten können. Öffentliche Bereiche und Gastronomie laden Einheimische und Gäste gleichermaßen zum Verweilen ein, während moderne Arbeitswelten den Betrieben ein attraktives Umfeld bieten. So entsteht ein Ort der Vielfalt: offen, zugänglich und der Stadt Innsbruck zugewandt. Hier verbinden sich Architektur und Nutzung, Tradition und Moderne. Transparente Erdgeschosszonen, begrünte Aufenthaltsbereiche und einladende Plätze öffnen das Areal zur Stadt hin und fördern eine Kultur der Begegnung. Die gute Erreichbarkeit macht das Quartier zu einem natürlichen Treffpunkt des täglichen Lebens. Das RAIQA stärkt den Wirtschaftsstandort Innsbruck, schafft attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen und gibt innovativen Köpfen Raum. Es ist ein Impulsgeber, der Wertschöpfung und Lebensqualität verbindet und damit die alpine Urbanität Tirols prägt. Mein Dank gilt allen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben: den Planerinnen und Planern, den Architektinnen und Architekten, den Handwerkerinnen und Handwerkern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Baustelle und im Betrieb, den Nachbarinnen und Nachbarn für ihre Geduld und allen, die mit ihrer Expertise und ihrem Einsatz Verantwortung übernommen haben. Ich wünsche dem RAIQA einen guten Start, viele neugierige Besucherinnen und Besucher und den dort ansässigen Unternehmen und Gastgeberinnen und Gastgebern nachhaltigen Erfolg. Möge dieses Quartier ein Treffpunkt sein, der uns allen ein Stück Lebensqualität schenkt. Herzliche Gratulation zur Eröffnung!| Anton Mattle Landeshauptmann von Tirol DAS RAIQA macht Mut Das neue RAIQA-Quartier markiert für die Entwicklung rund um den Bozner Platz einen bedeutenden Schritt für die Zukunft unserer Stadt. Mitten in Innsbruck wurde hier nicht nur ein architektonischer Akzent, sondern vor allem ein Ort geschaffen, der die Qualität des öffentlichen Raums nachhaltig stärkt. Der Bozner Platz gewinnt damit weiter an Aufenthaltsqualität und wird seiner Rolle als lebendiger urbaner Knotenpunkt noch besser gerecht. Gleichzeitig erfährt das Bahnhofsquartier eine spürbare Aufwertung. Was lange Zeit als funktionaler Durchgangsraum wahrgenommen wurde, entwickelt sich nun zu einem attraktiven Stadtteil mit hoher Standort- und Aufenthaltsqualität. Diese Transformation ist ein wichtiges Signal für die Weiterentwicklung Innsbrucks: Wir investieren bewusst in jene Bereiche, die täglich von zehntausend Menschen genutzt werden – von Pendlerinnen und Pendlern über Reisende bis hin zu Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Stadt. Mit dem neuen Quartier entsteht eine moderne Eintrittspforte in die Innsbrucker Innenstadt. Der direkte Weg vom Hauptbahnhof ins Herz der Stadt wird nicht nur räumlich neu gedacht, sondern auch qualitativ deutlich verbessert. Offenheit, Orientierung und Aufenthaltsqualität stehen dabei im Mittelpunkt. Es ist ein Ort, der verbindet – Wege, Menschen und Stadtteile. Darüber hinaus stärkt das Quartier auch die Nachbarschaft und das Miteinander im urbanen Raum. Neue Angebote und qualitätsvolle Aufenthaltsbereiche schaffen Anlässe zum Verweilen und zur Begegnung. Sie fördern die Identifikation mit diesem Teil der Stadt und tragen dazu bei, dass Besucherinnen und Besucher gerne wiederkommen. Eine starke Besucherloyalität ist ein wichtiger Faktor für eine lebendige und attraktive Innenstadt. So leistet DAS RAIQA einen wertvollen Beitrag zur weiteren Belebung der Innsbrucker Innenstadt. Es entstehen nicht nur neue Wege, sondern auch neue Perspektiven für das Zusammenleben, für wirtschaftliche Impulse und für eine starke, gemeinsame Identität unserer Stadt. Ich freue mich, dass mit der Eröffnung des neuen RAIQA-Gebäudes ein weiterer Meilenstein erreicht wird, und lade alle ein, diesen neu gestalteten Stadtraum zu entdecken und zu nutzen.| Johannes Anzengruber Bürgermeister der Stadt Innsbruck TIROL – 2026
Ein Quartier mit vielen Facetten
31 30 2026 – STATIONEN STATIONEN – 2026 KUNSTBRÜCKE ATRIUM Das Atrium bildet das architektonische Zentrum des RAIQA. Über rund 35 Meter Höhe öffnet sich ein großzügiger Raum, der sich vom Erdgeschoss bis in die oberen Ebenen spannt und die Dimension des Hauses eindrucksvoll erlebbar macht. Dabei bleibt die freigelegte Stahlbeton-Skelettstruktur des ehemaligen Bankhochhauses sichtbar – ein prägendes Element, das Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet. Tageslicht fällt durch das Glasdach. Galerien, Treppen, Glaslifte und Verbindungsbrücken gliedern den Raum und machen ihn zu einem offenen Ort der Orientierung und Begegnung. Als gemeinsame Heimat der Bankstelle DAS RAIQA und des Hotels ist das Atrium Treffpunkt und Verteiler zugleich. Im Erdgeschoss befindet sich das FRIEDA Qultbistro mit Gastronomie und einem kuratierten Angebot an Kriminalliteratur.| Mit der Kunstbrücke schafft das RAIQA einen eigenen Ort für zeitgenössische Kunst und kulturellen Austausch. Die Kunstinitiative der Raiffeisen-Landesbank Tirol lädt mit kostenfreiem Zugang ein breites Publikum dazu ein, Kunst unmittelbar zu erleben. Geplant sind rund drei Ausstellungen pro Jahr, ergänzt durch Veranstaltungen und Dialogformate. Das Raumkonzept wurde von der international tätigen Künstlerin Dorit Margreiter Choy gemeinsam mit Pichler & Traupmann Architekten entwickelt. Als begehbare Raumskulptur angelegt, lässt sich die Kunstbrücke durch mobile Wände und Vorhänge flexibel verwandeln – vom White Cube über die Black Box bis zum Eventraum. So entsteht ein offener Kulturort, der Kunst, Stadt und Menschen miteinander in Beziehung setzt.|
32 STATIONEN – 2026 RAIFFEISENBERATUNGS- UND ARBEITSWELTEN BRÜCKE IM ATRIUM Die Beratungs- und Arbeitswelten im RAIQA stehen für ein zeitgemäßes Verständnis von Bank, Arbeit und Begegnung. Statt klassischer Bürostrukturen prägen offene Arbeitsbereiche, flexible Team- und Projektflächen sowie Zonen für konzentriertes Arbeiten, Austausch und Meetings den Alltag von rund 500 Mitarbeiter:innen. Ergänzt wird dieses Umfeld durch Beratungsräume für persönliche Kundengespräche. Zwei dieser Räume wurden von den beiden ehemaligen Hauptpreisträger:innen des RLB Kunstpreises, Anna-Maria Bogner und Christoph Hinterhuber, gestaltet. Viele Arbeitsbereiche sind galerieartig um das Atrium angeordnet und schaffen kurze Wege zwischen Arbeitsplätzen, Beratung und Besprechung. So entsteht ein kommunikatives Umfeld, das Zusammenarbeit fördert und die Bank als Teil eines hybriden Quartiers mit Hotel, Gastronomie, Kunst und öffentlichen Bereichen erlebbar macht.| Die markante Brücke im Atrium ist eines der architektonischen Signature-Elemente des RAIQA. In Raiffeisen-Gelb gehalten, verbindet sie die West- und Ostseite des Gebäudes und ermöglicht kurze Wege zwischen Arbeitswelt, Beratungsbereichen und Meetingzonen. Zugleich spannt sie sich frei durch den beeindruckenden Luftraum des Atriums und wird so selbst zum sichtbaren Ausdruck des offenen Raumkonzepts. Die Brücke ist nicht nur funktionale Querverbindung, sondern auch Orientierungspunkt und Symbol für Vernetzung, Austausch und Bewegung im Haus. Von hier aus eröffnen sich eindrucksvolle Blickbeziehungen über mehrere Geschosse hinweg – auch auf die freigelegte Stahlbetonstruktur des Bestandsgebäudes. So unterstreicht sie die Idee des RAIQA als offenen Begegnungsraum.|
35 34 2026 – STATIONEN STATIONEN – 2026 VERANSTALTUNGS- ZENTRUM / SAAL FRIEDRICH SITZINSELN IM ATRIUM Die Sitzinseln im Atrium zählen zu den markantesten Elementen im RAIQA. Insgesamt gibt es zehn schwebende Inseln im Atrium und eine weitere im Außenbereich. In den offenen Luftraum gesetzt, dienen sie in den Bankgeschossen als Lounges und Besprechungsinseln, in den Hotelgeschossen als besondere Aufenthaltsbereiche. Die runden Plattformen sind auf Bestandsträgern montiert und zusätzlich an darüberliegenden Trägern aufgehängt – technisch präzise, gestalterisch leicht. Mit Sesseln, Beistelltischen und teilweise auch Pflanztrögen ausgestattet, schaffen sie Orte für informelle Gespräche, spontane Meetings und kurze Pausen. Zugleich eröffnen sie eindrucksvolle Blickbeziehungen über mehrere Geschosse hinweg und machen die räumliche Qualität des Atriums auf besondere Weise erlebbar.| Das Veranstaltungszentrum im RAIQA erweitert das Quartier um einen vielseitigen Ort für Begegnung, Austausch und professionelle Formate. Meetings, Seminare, Vorträge und Events finden hier einen Rahmen, der Offenheit und Funktionalität miteinander verbindet. Betrieben von der Radisson Hotel Group und auch für externe Veranstalter:innen buchbar, fügt sich das Zentrum nahtlos in das Zusammenspiel aus Hotel, Gastronomie und urbanem Quartier ein. Herzstück ist der Saal Friedrich mit rund 320 m² und Platz für bis zu 220 Personen. Ergänzt wird er durch flexibel nutzbare Räume für Workshops und kleinere Formate sowie durch Frieda’s Hub als Forum für Diskussionen, Lesungen und Filmvorführungen.|
37 2026 – STATIONEN RESTAURANT UND ROOFTOP HOTEL Mit dem Radisson RED Innsbruck ergänzt ein internationales Lifestyle-Hotel das RAIQA. Das Vier-Sterne-Hotel – der zweite Österreich-Standort nach Wien – verbindet urbanes Design, lockere Atmosphäre und smarte Technologie. Insgesamt stehen 161 Zimmer zur Verfügung, darunter Standardzimmer, Familienzimmer, Junior-Suiten und barrierefreie Einheiten. Die Zimmer wurden in modularer Holzsystembauweise aus Brettsperrholz gefertigt – realisiert von der Zimmerei Scherer aus Niedernsill. Hinzu kommen ein 24-Stunden-Fitnessstudio, Meeting- und Eventräume sowie die enge Einbindung in das vielfältige Angebot des Quartiers. Gefrühstückt wird im LOFT9 im obersten Geschoss, mit Blick über die Stadt und auf die Nordkette.| Das LOFT9 im 9. Obergeschoss verbindet Restaurant, Skybar und Rooftop-Erlebnis zu einem besonderen Ort über den Dächern Innsbrucks. Unter dem Leitgedanken „eat. share. rooftop moments“ trifft hier urban-regionale Küche auf Panorama und entspannte Atmosphäre. Serviert werden Frühstück, Lunch und Dinner – die Gerichte sind zeitgemäß interpretiert, mit Blick auf Qualität und Regionalität. Ergänzt wird das Restaurant durch eine Skybar sowie drei großzügige Terrassen nach Osten, Süden und Westen, die ganz unterschiedliche Ausblicke auf Stadt und Berge eröffnen. So wird das LOFT9 zum Treffpunkt für Hotelgäste, Innsbrucker:innen und Besucher:innen – beim Frühstück oder Lunch mit Aussicht ebenso wie beim AfterWork-Drink oder Dinner bei Sonnenuntergang.|
39 38 2026 – STATIONEN STATIONEN – 2026 HAMMER- KOPF RAIFFEISEN- PLATZ Der sogenannte Hammerkopf prägt die Silhouette des RAIQA. In rund 19 Metern Höhe kragt der markante Baukörper 16,2 Meter aus und verleiht dem Gebäude seine unverwechselbare Erscheinung. Mit 10,5 Metern Breite, 17,8 Metern Höhe und einer Gesamtlast von rund 1.800 Tonnen ist er zugleich eine beeindruckende Ingenieurleistung. Im Hammerkopf befinden sich 16 der insgesamt 161 Zimmer des Radisson RED Hotels, die von außen fast schwebend über der Stadt wirken. Gleichzeitig verbindet dieses architektonische Element die Gebäudeteile. So wird der Hammerkopf zum Sinnbild für die Transformation des ehemaligen Bankhochhauses in ein offenes, vielfältig genutztes Quartier – und zu einem der markantesten Orte des RAIQA.| Der Raiffeisenplatz bildet das offene Entrée und erweitert das Quartier um einen neuen öffentlichen Stadtraum im Zentrum Innsbrucks. Auf insgesamt 1.720 m², davon 1.270 m² überdacht, entsteht ein Platz, der Bahnhof und Innenstadt miteinander verbindet. Sitzmöglichkeiten, Grünflächen und eine klare Gestaltung laden zum Verweilen ein und schaffen einen fließenden Übergang zwischen Stadtraum und Quartier. Zugleich ist der Raiffeisenplatz weit mehr als ein Vorbereich: Er führt ins Atrium und zu den öffentlichen Nutzungen des Hauses, bietet Raum für Märkte, Veranstaltungen und Aktivitäten und trägt so wesentlich zur Belebung des Bahnhofsviertels bei. Schon vor dem Betreten macht er das RAIQA als offenen Treffpunkt der Stadt erlebbar.|
42 QUARTIERSMANAGEMENT – 2026 DIE VISION DES RAIQA Das RAIQA ist ein Ort, an dem Menschen gerne Zeit verbringen. Wir schaffen bewusst Räume, die Begegnung ermöglichen – zwischen Besucher:innen, Unternehmer:innen, Mitarbeiter:innen und Kulturschaffenden. Was hier entsteht, ist mehr als Architektur: Es ist ein lebendiges Stück Stadt, das Offenheit, Regionalität und gemeinschaftliches Erleben miteinander verbindet. Wir glauben an die Kraft des Nahen und an die Bedeutung echter Beziehungen. Deshalb bringen wir im Quartier unterschiedliche Perspektiven zusammen: Handwerk und Kulinarik, Arbeiten und Verweilen, Bankgeschäft und kulturelle Impulse. Die Bank ist Teil des Ganzen, aber nicht Mittelpunkt. Sie ist Gastgeberin in einem offenen Quartier, das Menschen einlädt, sich wohlzufühlen, ins Gespräch zu kommen und neue Verbindungen zu knüpfen. Das RAIQA entwickelt sich organisch – wie ein Garten, der wächst, gepflegt wird und mit den Menschen um ihn herum lebt. Qualität braucht Zeit. Gemeinschaft braucht Aufmerksamkeit. Atmosphäre entsteht aus Hingabe. Deshalb gestalten wir das Quartier behutsam und mit echter Wertschätzung für die Region, ihre Produkte, ihre Produzent:innen und ihre Gäste. Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der nachhaltig wirkt: einen Ort für Beziehungen, für Ideen, für das gemeinsame Jetzt.| 1. Das Quartiersmanagement füllt genauso wie alle Mieter:innen, Partner:innen und Besucher:innen das RAIQA jeden Tag mit Leben (v. l.): Claudia Huber, Richárd Halász, Sabine Wass und Verena Pittl. 1
45 44 2026 – PLAN PLAN – 2026 Frieda’s Hub RAIFFEISENPLATZ FRIEDA Qultbistro ADAMGASSE ZENTRUM, BOZNERPLATZ PASSAGE – / TIROLER WOHNBAU PASSAGE Kunstbrücke HAUPTBAHNHOF RLB Bankstelle DAS RAIQA EINFAHRT Radisson RED Hotel LOFT9 1 3 2 4 Barrierefreier Weg Barrierefreier Aufzug Barrierefreies WC Raiffeisenplatz 1 Raiffeisenplatz 2 Raiffeisenplatz 3 Raiffeisenplatz 4 Südtiroler Platz 8 Aufzug Bankomat Fahrradaufzug Fahrradraum Gastronomie Haupteingang Information Parkgarage Schließfächer Stiege Spielplatz Veranstaltungen WC Zentrum - - -
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