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18 BANKSTELLE – 2026 Wo Bank Begegnung wird Mit der Bankstelle im RAIQA entsteht ein Ort, der Beratung, Begegnung und Aufenthaltsqualität verbindet. Thomas Elzenbaumer und Sonja Weitzer über Nähe, Vertrauen und Erwartungen an die Bank von morgen. Was macht die Bankstelle im RAIQA besonders? Thomas Elzenbaumer: Die Lage ist natürlich außergewöhnlich. Besonders ist aber die Rolle, die diese Bankstelle im Haus einnimmt. Sie liegt im Herzen des RAIQA und ist Teil eines offenen Atriums, das weit mehr ist als ein klassischer Bankbereich. Hier treffen Beratung, Begegnung, Aufenthaltsqualität und ein offenes Hauskonzept aufeinander. Was sollen Kundinnen und Kunden spüren, wenn sie eintreten? Sonja Weitzer: Dass sie willkommen sind. Wir wollten bewusst keinen Ort schaffen, der sich wie eine klassische Bankfiliale anfühlt. Man soll hier nicht nur etwas erledigen, sondern gerne hereinkommen. Das beginnt schon mit dem Umfeld, den Aufenthaltsflächen, der Kunst und der offenen Atmosphäre im Erdgeschoss. Es geht darum, dass Kundinnen und Kunden spüren: Hier ist man gerne gesehen. Bank wird immer digitaler. Warum ist die persönliche Beratung dennoch so wichtig? Thomas Elzenbaumer: Weil Digitalisierung vieles erleichtert, aber nicht alles ersetzt. Gerade bei komplexen Fragen, Unsicherheit oder weitreichenden Entscheidungen wollen Menschen mit jemandem sprechen, dem sie vertrauen. KI und neue Technologien erleichtern den Zugang zu breit verfügbarem Wissen und schaffen mehr Effizienz. Gleichzeitig wächst aber der Bedarf an Einordnung. Entscheidend ist, die vielen Informationen in die jeweilige Lebenssituation übersetzen zu können. Wie erlebt ihr das im Alltag? Sonja Weitzer: Unsere Kundinnen und Kunden kommen oft mit ganz konkreten Anliegen: wenn etwas unklar ist, wenn eine Karte nicht funktioniert, wenn Abbuchungen oder digitale Anwendungen Fragen aufwerfen. In solchen Momenten suchen sie keinen anonymen Kanal, sondern einen Men- schen mit Expertise vor Ort, der weiterhilft. Genau dafür wollen wir da sein – kompetent und verlässlich. Was bedeutet das für das Konzept der Bankstelle? Thomas Elzenbaumer: Dass wir uns konsequent an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Deshalb bieten wir moderne Selbstbedienungsbereiche ebenso wie persönliche Beratung, Bargeldservices und Unterstützung bei digitalen Anwendungen. Uns war wichtig, kein Entweder-oder zu schaffen, sondern ein Angebot, das der Realität unserer Kundinnen und Kunden entspricht. Die Menschen sollen selbst entscheiden können, wie sie Bank nutzen möchten. 1. Die Gastgeber in den Beratungswelten v. l. n. r.: Markus Tollinger, Bereichsleiter Firmenkunden, Thomas Elzenbaumer, Bereichsleiter Privat- und Geschäftskunden, und Romed Schöpf, Bereichsleiter Private Banking und Institutionen. 1 Bankstelle: Mo. – Do.: 8 – 18 Uhr Fr.: 8 – 15 Uhr

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