9 8 VORSTAND – 2026 2026 – VORSTAND Wie hat sich die Passage seit der Eröffnung im Alltag bewährt? Thomas Wass: Sehr gut. Die Passage wird intensiv genutzt, und genau das war unser Ziel. Sie ist nicht nur ein attraktiver Weg zwischen Bahnhof und Innenstadt, sondern längst auch ein Ort, an dem eingekauft, verweilt und das Quartier ganz selbstverständlich genutzt wird. Gabriele Kinast: Besonders schön ist, dass die Menschen nicht einfach nur durchgehen. Sie bleiben, setzen sich hin, essen ein Eis oder verabreden sich hier. Daran merkt man, dass der Bereich schon nach so kurzer Zeit im Alltag wirklich angekommen ist. Wie bewusst wurde der Nutzungsmix zusammengestellt? Thomas Wass: Sehr bewusst. Wir wollten keine beliebige Vermietung, sondern einen Mix, der zu den Werten der RLB Tirol passt. Regionalität, Qualität und Nachhaltigkeit waren von Anfang an wichtig. Daraus haben wir Themenfelder wie Genuss, Handwerk und Gesundheit entwickelt und dann gezielt passende Partner gesucht. Das RAIQA verändert aber nicht nur den Auftritt nach außen, sondern auch die Arbeitswelt im Inneren. Was heißt das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Gabriele Kinast: Wir haben offene, transparente Arbeitsbereiche geschaffen, die Kommunikation, kurze Wege und spontane Begegnungen fördern. Gleichzeitig gibt es Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten. Der klassische Arbeitsplatz ist nur noch eine von vielen Möglichkeiten. Thomas Wass: Und man merkt schon jetzt, wie stark sich das auf die Identifikation auswirkt. Ich habe das Gefühl, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stolz auf das Haus sind und jeden Tag bewusst erleben, dass dieses Gebäude Teil ihrer täglichen Arbeit ist. Wie verändert sich dadurch auch das Beratungserlebnis? Gabriele Kinast: Es wird persönlicher und zugleich leichter. Das Gespräch bleibt vertraulich, aber der gesamte Rahmen fühlt sich offener, angenehmer und hochwertiger an. Wenn man auf die vergangenen Jahre zurückblickt: Worauf seid ihr heute besonders stolz? Thomas Wass: Dass es gelungen ist, die ursprüngliche Vision so konsequent umzusetzen. Das begeistert mich wirklich. Und natürlich bin ich stolz auf das Gebäude selbst – auf das Atrium, die Brücken, die Sitzinseln und die Verbindung aus Bestand und Neuem. Wenn wir in fünf Jahren wieder hier sitzen: Woran würdet ihr festmachen, dass das RAIQA als Quartier gut funktioniert? Thomas Wass: Wenn sich im Quartier dauerhaft viele Menschen aufhalten, wenn die Innsbruckerinnen und Innsbrucker das Quartier als selbstverständlich angenommen haben und wenn die Betriebe wirtschaftlich erfolgreich sind. Gabriele Kinast: Und wenn Menschen ganz bewusst hierherkommen – nicht nur, weil sie etwas erledigen müssen, sondern weil sie gerne hier sind.| „Dem Aufsichtsrat ist es ein Anliegen, unsere zentralen Werte in einer neuen Qualität erlebbar zu machen.“ Johannes Peter Bachler, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG 2. Öffnung nicht nur nach außen, sondern auch innerhalb der Arbeitswelten spielt eine große Rolle. 3. Begegnung und Austausch – zwei Schlag- worte, die hier mit Leben gefüllt werden. 4. Das Beratungszentrum für Privat- und Geschäfts- kund:innen, Firmenkund:innen und Private-BankingKund:innen ist im ersten Stock entstanden. 5. Moderne Arbeitswelten bieten Raum für knapp 500 Mitarbeiter:innen der Raiffeisen-Landesbank Tirol und ihrer Tochterunternehmen. 3 5 2 4
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